Baustellen gehören zu einer wachsenden Stadt – Dauerstau nicht. Orte wie der Lago di Aufseß stehen inzwischen sinnbildlich für eine Stadt, in der zu oft abgesperrt, aber zu langsam fertiggestellt wird. Verwaiste Baugruben, fehlende Transparenz und schlecht abgestimmte Maßnahmen belasten den Alltag vieler Nürnbergerinnen und Nürnberger und machen aus notwendiger Erneuerung unnötigen Frust. Das wollen wir ändern.
Deshalb schaffen wir klare Regeln: Baustellen müssen sein – mit gut sichtbaren Tafeln und QR-Codes, die Zweck, Zeitplan und Ansprechpersonen zeigen. Wer absperrt, muss auch bauen: Spätestens fünf Werktage nach der Absperrung muss begonnen werden, sonst wird zurückgebaut. Wer den öffentlichen Raum über lange Zeit blockiert, zahlt höhere Gebühren. Und wenn über mehr als 20 Werktage kein Fortschritt erkennbar ist, werden Genehmigungen überprüft und konsequent gehandelt.
Ergänzend führen wir eine digitale Baustellenkarte ein, die alle Maßnahmen sichtbar macht, Planungen erleichtert und den Alltag für alle erleichtert. Wir wollen die Baustellen in klarer Zuständigkeit an einer Stelle steuern und koordinieren. Nürnberg muss das ungesteuerte Neben- und Durcheinander der letzten Jahre auflösen, statt zur Staustadt zu werden. Erneuern ja – aber mit Plan. So bringen wir unsere Stadt voran, ohne den Alltag der Menschen unnötig zu blockieren.
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