Yasemin Yilmaz
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Über mich
Seit 2014 darf ich Mitglied des Nürnberger Stadtrates sein. Damals war ich 26 Jahre alt, mit meinem Master-Studium der Soziologie und der Anglistik gerade fertig geworden, doch politisch schon seit Jahren bei den Jusos aktiv.
Nun blicke ich schon auf 12 Jahre Stadtratsarbeit zurück. Das bedeutet für mich konkret die Mitarbeit in den Ausschüssen zu Verkehr, Soziales, Personal und Organisation und Jugendhilfe. Oder auch in Themen ausgedrückt (Highlights):
- Das Volksbad als Bad wiederzueröffnen (die Finalisierung erfolgt in Kürze);
- den Petra-Kelly-Platz zu einem echten Platz gemacht zu haben;
- den ehemaligen Lederer-Biergarten als Park erhalten zu können (die Öffnung lässt leider noch auf sich warten);
- einen neuen Zugang zur Altstadt durch den Durchstich am Kontumazgarten;
- den ersten Aktionsplan für Inklusion für die Stadt Nürnberg sowie die Einrichtung einer regelmäßig stattfindenden Inklusionskonferenz etabliert zu haben;
- mit unserem Beschluss zu Nürnberg Young City die Belange Jugendlicher ins Bewusstsein der Stadt zu rücken und diese zu stärken;
- den Mobilitätsbeschluss als Meilenstein und Grundlage der Nürnberger Verkehrspolitik
Ich empfinde es noch immer als große Ehre Teil des Nürnberger Stadtrates zu sein und gerne möchte ich meine Arbeit darin fortsetzen. Ich sehe mich vor allem als Vertreterin eines urbanen und vielfältigen Nürnbergs.
Ich kenne und liebe das städtische und progressive Lebensgefühl meines Stadtteils Gostenhof sowie im Nürnberger Westen an sich. Zwischen Plärrer und Stadtgrenze, entlang der Fürther Straße, liegt das pulsierende Herz des Nürnberger Westens: Wichtige Verkehrsadern bei Bus, Bahn, Auto und Fahrrad liegen gleich neben dem grünen Band der Pegnitz; ehemalige Standorte der Nürnberger Industrie sind nun Orte der Kunst und Kultur oder bieten Raum für urbanes Wohnen; Menschen verschiedenster Herkunft und unterschiedlichster Lebensbedingungen haben hier ihr Zuhause; viele Neu-Nürnberger*innen machen hier ihren Start und Leben Tür an Tür mit alteingesessenen Bürger*innen. Ich kenne die Chancen und Sorgen, die das Leben in einem verdichteten, aber auch pulsierenden Stadtteil mit sich bringt. Diese Perspektive, gewürzt mit meiner ganz eigenen Lebensrealität (Stichworte: Inklusion, Migrationshintergrund) möchte ich gerne weiterhin einbringen.
Meine Themenschwerpunkte sind weiterhin: Mobilität, Jugendpolitik, Soziale Gerechtigkeit und Inklusion.
Zum Abschluss noch ein paar Worte zu meiner Person: Ich bin inzwischen 37 Jahre alt und arbeite im öffentlichen Dienst an der Schnittstelle von Verwaltung und Wissenschaft. Denn Stadträtin zu sein bedeutet nebenberuflich die Stadtpolitik mitzugestalten.