Am 8.3.
SPD
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Kein Alt-Text hinterlegt. Bild: Maria Bayer

Für Eilige:

verheiratet, Vater von drei Kindern, Rechtsanwalt, geboren 1967 in Mainz und seitdem viel herumgekommen in der Welt

Was mich antreibt:

Politik bedeutet für mich Verantwortung: Wir gestalten heute die Welt, in der unsere Kinder morgen leben.

Mein ehrenamtliches Engagement:

  • Mieterbüro der SPD Nürnberg
  • Vorstandsmitglied in der Lebenshilfe Nürnberg e.V.
  • Vorstandsmitglied in der Karl-Bröger-Gesellschaft
  • Ko-Vorsitzender des SPD – OV Lichtenhof

Packen wir es an, brechen wir auf!

Ich trete an, damit

  • alle Menschen eine bezahlbare Wohnung finden,
  • indem wir eine Wohnoffensive starten;
  • alle Menschen fairen Zugang zu Bildung ermöglichen,
  • indem wir für Bildung sorgen, die hilft und Zusammenhalt sichert;
  • alle Menschen sich in Nürnberg sicher und frei bewegen, indem wir Probleme lösen und nicht nur Menschen verdrängen und Probleme verlagern;
  • wir die Vermüllung beenden, indem wir Abfall vermeiden und Eigenverantwortung einfordern;
  • wir den Klimawandel ernst nehmen, indem wir Nürnberg klimaneutral machen und
    indem wir Nürnberg an die Folgen des Klimawandels anpassen;
  • und Nürnberg sich von der Stadt der Menschenrechte zur menschengerechten Stadt weiterentwickelt.

Meine Vision für Nürnberg

  • Unser Nürnberg ist eine freundliche Stadt. Menschen können sich ihren Alltag leisten und finden ausreichend Zeit für Familie, Beruf und Freizeit.
  • Unser Nürnberg hat sich wirtschaftlich weiterentwickelt und bietet faire und sichere Arbeitsplätze.
  • Unser Nürnberg ist eine Stadt der kurzen Wege, in der wir nicht immer, aber immer öfter – gerne auf das Auto verzichten, weil die Wege für Fußgänger, Radfahrer und Busse und Bahnen die bessere Alternative zum Auto sind.
  • Und unser Nürnberg hat seine kleinsten Mitbürgerinnen und Mitbürger nicht vergessen, denn hier wachsen alle Kinder von Anfang an mit guten Chancen auf.

Für nicht-so-Eilige

Anders als der nächste OB von Nürnberg bin ich kein waschechter Nürnberger, sondern nach vielen Stationen im In- und Ausland sage ich von mir: ich bin ein lernender Nürnberger mit Wanderungshintergrund. Geboren in Mainz bin ich zur Schule in Karlsruhe und Nancy gegangen. Ich habe Rechtswissenschaften in Tübingen, Genf, Ann Arbor (MI -USA) und Freiburg i. Breisgau studiert. Geforscht und gelehrt zu Ursachen und Bekämpfung von Kriminalität habe ich an den Universitäten von Kalifornien (Irvine), der TU Dresden, in Giessen, Madison (WI), Bern, St. Gallen und an der Duke Law School. Seit 2012 arbeite ich selbständig als Rechtsanwalt im Strafrecht. Mit der Familie haben wir lange in Frankfurt a.M., Madrid und Berlin gelebt.

Als Ehemann und Vater von drei erwachsenen Kindern weiss ich, wie schwierig es ist, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen.

Als meine Frau vor der Geburt unserer ersten Tochter gerade erst jüngste Chefin des hessischen Pendants zur Abendschau geworden war, bin ich beruflich kürzer getreten und seitdem übernehme ich viel von dem, was in unserer Gesellschaft noch immer allzu selbstverständlich von dem weiblichen Teil der Bevölkerung erwartet und auch erledigt wird: das Sorgen und Kümmern für unsere Kinder, wie auch später für unsere Eltern.

Warum erzähle ich das? Weil wir auf unseren Stationen in Frankfurt, Bern, Madrid und Berlin immer wieder unsere Familie neu organisieren mussten. Wir haben andere Kulturen kennengelernt. Und vor allem haben wir uns immer wieder neu integriert und dabei viel gewonnen. Es sind auch solche Erfahrungen, die ich einbringen kann.

Und meine Kinder fordern mich auch heute: sie sind alle politisch engagiert und wir sind uns in vielem einig, aber auch in vielem nicht einig. Das tut manchmal weh, aber da hilft nur: zuhören und lernen. Und das gilt auch für unsere Gesellschaft: zuhören und lernen und auch dann im Gespräch bleiben, wenn es mal weh tut.

Aber ich bin nicht nur leidenschaftlicher Vater und Ehemann, sondern auch leidenschaftlicher Jurist. Und als Jurist möchte ich, dass Regeln nicht überfordern, sondern das Leben einfacher und die Welt ein Stück gerechter machen. Und so engagiere ich mich seit einiger Zeit sehr gerne im Mieterbüro und weiss, wie wichtig es, dass Menschen wieder sicher, gut und vor allem bezahlbar wohnen können.
Ich habe sicher meinen Kindern viel mitgegeben, aber wichtiger ist, was sie mir und uns mitgegeben haben: wir müssen ernsthaft um Lösungen ringen, damit unsere Kinder eine demokratische und friedliche Zukunft haben.

Und mir und meinen Kindern wurden viele Chancen mitgegeben. Für mich ist das Verpflichtung an Nürnberg als einer Stadt der ersten, zweiten, dritten und auch vierten Chance mitzubauen. Und ein zentraler Baustein ist: Bildung für alle und Bildung von Anfang an und Bildung ein Leben lang.