Am 8.3.
SPD
wählen.

Nürnberg kann es besser.

Warum ein umstrittenes Plakat eine klare Botschaft trägt: für Zusammenhalt, Chancen und eine Stadt, in der Herkunft keine Rolle spielt. Erfahre, wofür Nasser Ahmed steht – und warum es bei dieser Wahl um bezahlbares Wohnen, gleiche Chancen für Kinder und ein Nürnberg geht, das im Alltag wieder funktioniert.

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Nürnberg kann es besser.

Warum dieses N-Wort-Plakat?

In den letzten Tagen wurde viel über unser Sonderplakat „Mein N-Wort ist Nürnberg“ diskutiert – vor allem in den sozialen Medien und außerhalb Nürnbergs. Wir bekommen überwiegend viel Lob, vereinzelte Kritik und viele Anfragen hierzu, die ich nicht alle persönlich beantworten können. Deshalb möchte ich Ihnen hier erklären, wofür dieses Banner steht und warum es mir so wichtig ist.

 

Nürnberg ist meine Heimat

Ich bin in St. Peter aufgewachsen, als Sohn eines Vaters, der mit 14 Jahren seine Heimat Eritrea verlassen musste. Ich habe erlebt, wie es ist, um jeden Euro zu kämpfen. Ich habe aber auch erlebt, wie es ist, wenn Menschen an dich glauben und dir eine Chance geben.

Nürnberg hat mir Chancen gegeben. Diese Stadt ist meine Heimat, vor allem sie hat mich geprägt. Nicht meine Hautfarbe. Nicht irgendwelche rassistischen Zuschreibungen. Nürnberg ist meine Identität. Deshalb ist Nürnberg mein N-Wort. Weil ich Nürnberger bin und mir diese Stadt am Herzen liegt.

 

Eine klare Botschaft

Den Menschen meiner Heimatstadt und ihren Sorgen gilt meine uneingeschränkte Aufmerksamkeit. Ihnen widme ich meine ganze Kraft. Das drückt dieses Plakat aus: Nürnberg ist meine Heimat. Für sie und ihre Menschen kämpfe ich.

 

Für Kosten runter und Chancen rauf.

Für Bewegung statt Stillstand.

Für Leben statt Leerstand.

 

Nürnberg soll eine Stadt sein, in der nicht Herkunft, Aussehen oder Name zählen, sondern das, was Menschen leisten, beitragen und füreinander tun. So habe ich diese Stadt erlebt und so will ich sie führen. Mein politisches Denken kreist nicht um mich selbst, nicht um meine Partei – es kreist um diese Stadt und ihre Menschen. Ich will, dass wir uns wieder stärker auf das konzentrieren, was uns verbindet. Ich stehe für ein Nürnberg, in dem jeder Mensch die Chancen bekommt, die ich bekommen habe. Unabhängig von Herkunft, Hintergrund oder Hautfarbe.

 

Die Realität in Nürnberg

Im Internet wird über das Plakat kontrovers diskutiert – in Nürnberg wird mir dafür Respekt gezollt. An unseren Infoständen, auf der Straße, in hunderten persönlichen Gesprächen: Die Reaktionen auf das Plakat sind überwältigend positiv. Die Nürnbergerinnen und Nürnberger verstehen sofort, wofür dieses Plakat steht: Für Zusammenhalt. Für Chancen. Für eine Heimat, die allen gehört.

Die Kritik an dem Plakat nehme ich ernst. Es berührt mich, wenn sich Menschen verletzt fühlen, denn ich weiß aus eigenem Erleben, wie es ist, rassistisch beleidigt und angegriffen zu werden.  Ich relativiere nichts. Ich spreche mit dem Plakat für mich – über meine Erfahrung, meine Haltung und meine Zugehörigkeit zu dieser Stadt. Und ich erhebe sicher keinen Anspruch, mit dem Plakat für alle zu sprechen oder damit ein kollektives Reclaiming zu definieren. Ich bin Nürnberger – und Nürnberg gilt meine ungeteilte Aufmerksamkeit. Das ist die Botschaft.

 

Darum geht es wirklich

Dieses Plakat gibt es genau einmal. Unsere Themenplakate sehen Sie dagegen in der ganzen Stadt. Sie konkretisieren, wofür ich kämpfe und worüber die Bürgerinnen und Bürger bei dieser Wahl abstimmen: Ich will, dass Nürnberg wieder eine Stadt wird, die für alle bezahlbar ist und für Sie im Alltag funktioniert.

Bei dieser Wahl geht es um eine Weichenstellung:

  • Kann sich die Krankenschwester noch eine Wohnung in Nürnberg leisten?
  • Bekommt jedes Kind die gleichen Chancen – unabhängig vom Geldbeutel der Eltern?
  • Funktioniert diese Stadt für die Menschen im Alltag?

Meine Antworten sind klar:

400 Millionen Euro für bezahlbaren Wohnraum – statt 71 Millionen für eine Magnetbahn. Weil die Menschen in dieser Stadt Wohnungen brauchen, keine Luftschlösser.

Kostenloses Schülerticket für alle Kinder – ab Schuljahr 2026/27. Ohne Ausnahmen, ohne Bürokratie. Weil Bildung keine Frage des Geldbeutels sein darf.

Schluss mit Stillstand – bei der Innenstadtbelebung, beim Baustellenchaos, bei der Schulsanierung. Weil eine Stadt, die nicht funktioniert, uns alle Geld kostet.

 

Mein Versprechen

Ich bin nicht angetreten, um es allen recht zu machen. Ich bin angetreten, um für diese Stadt zu kämpfen. Für alle Menschen in Nürnberg.

Nürnberg ist die Stadt der Menschenrechte. Nürnberg ist eine Stadt, in der Zusammenhalt zählt. Und ich werde jeden Tag dafür arbeiten, dass das so bleibt.

Kosten runter, Chancen rauf – für ein Nürnberg, das wieder für alle funktioniert.

Das ist mein Versprechen. Das ist unser gemeinsames Anliegen. Und dafür stehe ich.

 

Ihr Nasser Ahmed

 

Sie haben Fragen oder möchten mit mir ins Gespräch kommen? Besuchen Sie uns an einem unserer Infostände oder schreiben Sie mir direkt. Ich freue mich auf den Austausch.